Eingewöhnung

 

 

 

 

 

Uns ist es wichtig, dass Eltern und Kinder sich von Anfang an bei uns willkommen fühlen.

 

Mit der Sicherheit, sich bei uns ernst genommen zu fühlen und den richtige Ort für ihr Kind gewählt zu haben, sind die Grundsteine für eine intensive Eingewöhnungsphase und damit einer guten Kindergartenzeit gelegt.

 

Angelehnt an das „Berliner Modell“ werden die Kinder frühzeitig und individuell eingewöhnt.

 

Konkret heißt dies, dass wir in den letzten drei Monaten des Vorkindergartenjahres die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern zu regelmäßig stattfindenden Schnuppervormittagen einladen.

 

In dieser Zeit hat das Kind mit der inneren Sicherheit durch die Unterstützung und Zuwendung der Eltern die Möglichkeit, die Einrichtung, die anderen Kinder sowie die Erzieherinnen kennenzulernen.

 

Erst wenn das Kind eine Bindung zu einer Erzieherin aufgebaut hat, kann der begleitende Elternteil das Kind einige Zeit am Tag zur Betreuung im Kindergarten lassen. Hierbei sollte sich der Elternteil zunächst innerhalb des Hauses aufhalten oder aber, bei Verlassen der Einrichtung, jederzeit erreichbar sein, um in besonderen Fällen möglichst schnell wieder bei seinem Kind zu sein.

 

Die Bindung zur Erzieherin, welche auf Beziehung und Vertrauen basiert, wird langsam aufgebaut und gestaltet sich bei jedem Kind unterschiedlich.

 

Die Eingewöhnung ist dann beendet, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert hat. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn das Kind beim Weggang der Mutter oder des Vaters protestiert (Bindungsverhalten zeigt), sich aber schnell trösten lässt.