Gemeinsame Erziehung

 

Zu unserem christlichen Selbstverständnis gehört es, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu betreuen. In unserem Haus haben Kinder die Möglichkeit gemeinsam aufzuwachsen, zu spielen und voneinander zu lernen. Im Zusammenleben erfahren sie ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Hinblick auf Geschlecht, Herkunft und körperlichen, kognitiven, sprachlichen, kulturellen und sozial-emotionalen Voraussetzungen. Sie profitieren von den Erfahrungen des anderen, erfahren Wertschätzung und erleben die Vielfalt der Gruppe.

 

Unser Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die es Kindern mit Beeinträchtigungen ermöglichen am Alltag des Kindergartens teilzunehmen.

 

Für Kinder mit einem besonderen Förderbedarf, besteht nach den Richtlinien des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Möglichkeit einen Antrag auf Integration zu stellen. Über diesen Weg haben wir die Möglichkeit eine Fachkraft für Integration einzustellen.

Aufgabe dieser Fachkraft ist eine individuelle Unterstützung und gleichzeitig die Erfahrung von gemeinschaftlichem Zusammenleben zu realisieren. Dabei richtet sie den Blick auf die Stärken des jeweiligen Kindes und schafft Herausforderungen, an denen es wachsen kann. Dazu gehören sowohl vielfältige Anregungen im Gruppengeschehen, wie auch gezielte Förderangebote.

Die Fachkraft für Integration ist in einem fachlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Sie informiert über die Interessen und Bedürfnisse sowie den aktuellen Entwicklungsstand der Kinder mit Beeinträchtigung und gibt fachliche Anregungen.

Weiterhin beteiligt sie sich an der Planung und Gestaltung der pädagogischen Gruppenarbeit und trägt Sorge dafür, dass alle Kinder von der gemeinsamen Erziehung profitieren.

Dabei ist sie Ansprechpartner für Eltern und Familien. In Zusammenarbeit mit ihnen stimmen wir Erziehungsziele und -inhalte ab. Dafür finden regelmäßige Gespräche mit allen am Prozess Beteiligten statt.

In Zusammenarbeit mit den Eltern zählen sowohl geplante, als auch spontane Gespräche, um möglichst flexibel auf aktuelle Situationen eingehen zu können.

 

 

Des weiteren arbeiten  wir intensiv mit therapeutischen Einrichtungen zusammen, wie:

 

·         Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

·         Frühförderstellen

·         Ergotherapeuten

·         Motopäden

·         Logopäden

·         Krankengymnasten

·         Kinderärzte

·         Gesundheitsamt

·         Psychologen

 

Die Zusammenarbeit gestaltet sich sehr vielseitig. Gerne begrüßen wir die verschiedenen Fachkräfte in unserem Haus. So können sie einen guten Blick für das betreffende Kind außerhalb von Therapiesituationen gewinnen und sich mit uns, zu den beobachteten Situationen, direkt austauschen.

Ein intensiver Austausch ist aber in jedem Fall notwendig, um die bestmögliche  Förderung für ein Kind zu gewährleiten.